Die Warze

Warzen mit Hausmitteln behandeln


Viele Menschen schwören zur Behandlung von Warzen auf dieverse Hausmittel. Da die Anzahl der zur Warzenbehandlung verwendeten Methoden sehr groß ist, werden wir hier nur ein Überblick über die gängigsten Hausmittel geben.
Die Wirksamkeit fast aller der hier vorgestellten Mittel ist umstritten. Deshalb sollten sie besonders bei Feigwarzen und Genitalwarzen gar nicht oder nur nach Rücksprache mit einem Hautarzt angewendet werden. Grundsätzlich empfiehlt es sich bei störenden Warzen und Warzen an exponierten Stellen das Gespräch mit dem Dermatologen zu suchen. Diese Ärzte sind auf die Behandlung von Hautkrankheiten spezialisiert und können einen in den meisten Fällen Informationen zu den Hausmitteln auf den Weg geben. Einige werden sicherlich auch zu einer Kombinationstherapie aus Hausmittel und klassischen Therapieansatz raten.

Viele der aktuell im Handel befindlichen Medikamenten gehen in ihrem Wirkprinzip auf Hausmittel zurück, die schon seit dem Mittelalter zur Behandlung von Warzen eingesetzt wurden. Deshalb sind einige Hausmittel durchaus wirksamer und natürlicher Ersatz für die heutigen Medikament. Allerdings sind auch natürliche Stoffe nicht ungefährlich, so dass man schon wissen sollte, was man tut.

Hausmittel zur Kauterisation


Wie moderne Präparate reizen auch Thuja- und Teebaum-Öl das Umfeld der Warze und sollen so die Immunabwehr des Körpers dazu bringen, die Warzenviren anzugreifen. Ähnliche Ziele verfolgt man mit der Mischung aus Salz und Essig und dem Zitronensaft. Auch das Auflegen von Knoblauch oder Chili funktioniert nach diesem Prinzip. Wichtig ist dabei zu beachten, dass das Hausmittel nur auf die Stelle selbst appliziert wird.

Hausmittel zur Verätzung


Ob man den Höllensteinstift als klassisches Hausmittel bezeichnen kann, ist an dieser Stelle nicht wirklich wichtig. Wichtig ist der Hinweis, dass das enthaltene Silbernitrat zu schweren Verätzungen führen kann. Deswegen sollte man sich selbst nur an gut erreichbaren Stellen behandeln und darauf achten, dass man nur Warzengewebe verätzt. Die Anwendung in der Nähe von Schleimhäute sollte man den Hautärzten überlassen.
Ebenfalls zum Verätzen geeignet sein, soll ein ständig auf der Warze getragenes Pflaster aus der Schale einer Banane. Dabei wird die Innenseite auf die Warze gelegt und die Bananenschale mit hautfreundlichem Klebeband fixiert. Gewechselt wird die Schale täglich oder alle 12 Stunden. Ob es sich bei dem Prozess um eine echte chemische Verätzung handelt, ist fraglich. Fakt ist jedoch, dass sich einige Warzen nach und nach auflösen.

Hausmittel wie Besprechen, Schnecken und andere Dinge


Ob die Anwendung dieser Hausmittel gegen Warzen hilft ist aus medizinischer Sicht sicherlich mehr als fraglich. Fakt ist jedoch, dass die Autosuggestion (Einbildung) so stark sein, kann dass Erfolge erzielt werden können. Nachweisbar sind sie jedoch nicht wirklich. Deshalb sollte man auch die Anwendung von Hausmitteln immer mit seinem Hautarzt absprechen.


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